Kasse muss bei Allergie im Einzelfall für Kosten von Matratzenumhüllungen aufkommen

Krankenkassen dürfen Hausstauballergikern nicht generell die Kostenerstattung für allergendichte Matratzenumhüllungen verweigern. Je nach Einzelfall können diese sogenannten „Encasings“ ein Hilfsmittel darstellen, für das die Kasse aufkommen muss, urteilte am Donnerstag, 15.03.2012, das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel (AZ: B 3 KR 2/11 R).

Geklagt hatte ein Mann aus dem Raum Halle, der mit Asthmaanfällen auf Hausstaubmilben reagierte. Um sich vor den mikroskopisch kleinen und allergieauslösenden Spinnentieren zu schützen, hatte er sich zwei antiallergene Encasings gekauft. Von seiner Krankenkasse, der Bahn BKK, wollte er die Kosten von insgesamt 122,00 € erstattet haben. Die Matratzenumhüllungen seien ein Hilfsmittel, weil sie zum Erfolg der allergologischen Behandlung beitrügen ...

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