Fluggastdatenabkommen: Immer weniger Datenschutz!

Die USA und der Datenschutz – dass das beides an vielen Stellen nicht zusammenpasst oder zumindest mit unseren europäischen Vorstellungen von Datenschutz nicht im Einklang steht, ist nichts neues.

Ein Thema, das Datenschützer auch hierzulande immer wieder beschäftigt, wurde jetzt in einer Studie noch einmal geprüft: Die Übermittlung von Daten europäischer Fluggäste in die USA.

Verstoß gegen europäische Vorschriften

Das letzte EU Abkommen für Fluggesellschaften für die automatische Übermittlung von Daten europäischer Passagiere verletzt fundamentale europäische Datenschutzrechte – so eine Studie, welche von den Grünen im Europaparlament in Auftrag gegeben wurde, wie zdnet.uk berichtet.

Die Studie wurde von Gerrit Hornung (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, IT-Recht und Rechtsinformatik Universität Passau) und Franziska Böhm (Datenschutzexpertin der Universität Luxemburg) durchgeführt und kommt zu dem Ergebnis, dass das 2011 abgeschlossene PNR-Abkommen europäische Datenschutzgesetze erheblich verletzt.

Der Hintergrund: Das PNR-Abkommen

Das PNR-Abkommen regelt das Passagiernamensregister, in welchem Daten über die Flugbuchung gespeichert werden und die Weitergabe dieser Daten.

Im November 2011 wurde das letzte PNR-Abkommen zwischen der EU und den USA abgeschlossen. Hierin sollte unter anderem geregelt werden, dass die Strafverfolgungs- und Justizbehörden der EU von den amerikanischen Behörden besser informiert werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK