BKA-Präsident staunt über Wasserverbrauch der Zwickauer Zelle

BKA-Präsident Jörg Ziercke (Archiv) Quelle: dpa

Es sind die unbedeutend erscheinenden Kleinigkeiten, die dem Kriminalisten manchmal die große Erkenntnis bescheren – eine Weisheit, auf die schon der Belgier (!) Hercule Poirot gerne und nachdrücklich hingewiesen hat. Der Satz gilt nach wie vor. Auch in Zeiten von Vorratsdatenspeicherung, IMSI-Catcher und immer ausgefeilterer DNA-Analyse staunt man, wie profan kriminalistsicher Erkenntnisgewinn sein kann. Im Fall der “Zwickauer Zelle” macht sich das BKA derzeit erhebliche Gedanken über den Wasserverbrauch des Trios. Er ist den Ermittlern nämlich zu gering.

Bei einer Tagung des “Gesprächskreises Nachrichtendienste“, an der mein Kollege Ulrich Krätzer von der Nachrichtenagentur dapd lobenswerterweise teilgenommen hat, berichtete BKA-Präsident Jörg Ziercke heute, dass der geringe Wasserverbrauch in der Wohnung sowie nicht gefundene männliche Bekleidung bei den Ermittlern die Theorie geweckt haben, Beate Zschäpe könnte überwiegend alleine in der Wohnung gelebt – und die Gruppe somit noch eine andere Unterkunft gehabt haben ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK