BGH-Urteil zum Abzug des Werksangehörigenrabatts

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 18. Oktober 2011 entschieden (Az.: VI ZR 17/11), dass ein Unfallgeschädigter, dem nach der Reparatur seines Fahrzeuges ein Rabatt als Werksangehöriger eingeräumt wird, gegenüber dem Haftpflichtversicherer des Schädigers nur einen Anspruch auf Erstattung der tatsächlich von ihnen aufgewendeten Reparaturkosten hat. Mit seinem BMW-Mini war der bei BMW beschäftigte Kläger unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Ein Sachverständiger schätzte die voraussichtlich aufzuwendenden Reparaturkosten auf ca. 3.450,00 Euro. Der Kläger ließ den Schaden von dem Versicherer des Unfallverursachers zunächst auf Gutachten-Basis abrechnen. Später ließ er sein Fahrzeug jedoch in einer BMW-Niederlassung reparieren. Dabei entstanden Reparaturkosten in Höhe von über als 4.000,00 Euro. Als BMW-Werksangehöriger erhielt er einen Rabatt und musste lediglich 2.906,00 Euro bezahlen ...Zum vollständigen Artikel


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