„Operation Walküre“: Kopierwerk muss nicht zahlen

Wird Filmmaterial beim Kopierwerk beschädigt, so haftet dieses nicht für den entstandenen Schaden. Die Haftung entfällt aufgrund eines in Deutschland geltenden Handelsbrauchs, wonach die Versicherung des Filmproduzenten für beim Kopierwerk entstandene Schäden keinen Regress beim demselben nehmen darf, es sei denn dass vorsätzliches Handeln vorliegt. Vorliegend wurde das Filmmaterial zum Kinofilm �Operation Walküre� beim Münchener Kopierwerk beschädigt, wobei die Versicherung des Produzenten die Kosten für den Nachdreh ersetzt haben wollte.

Landgericht München I

Pressemitteilung Nr. 06/12 vom 08.03.2012

Az.: 7 O 16629/08

Ganz entfernt um Hitler ging es auch in einem weiteren Rechtsstreit, in dem die 7. Zivilkammer heute ein Urteil verkündet hat. Im Jahr 2007 war ein Film mit Tom Cruise in der Hauptrolle gedreht worden, bei dem es um das Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 geht und der unter dem Titel �Operation Walküre� in die deutschen Kinos kam ...

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