OLG Karlsruhe: Abgrenzung zwischen Verbraucher und Unternehmer

Das OLG Karlsruhe (Urt. v. 06.10.2011 - Az.: 9 U 8/11) hat entschieden, dass bei der Abgrenzung zwischen einem Verbraucher- und einem Unternehmerhandeln eine objektive Betrachtungsweise nach dem Sinn und Zweck des jeweiligen Vertrages maßgeblich ist.

Der Kläger war Handeslvertreter und erwarb vom Beklagten, einem KFZ-Händler, einen Gebrauchtwagen. Auf dem Kaufvertrag war in der Rubrik "Käufer" der Vermerk "gewerblich" eingetragen.

Als der Wagen kurze Zeit nach dem Kauf Mängel aufwies, machte der Kläger Gewährleistungsansprüche geltend. Der Beklagte berief sich auf den vereinbarten Haftungsausschluss für Unternehmer.

Der Kläger war der Meinung, diese Regelung greife nicht, weil er Verbraucher sei ...

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