Chaos bei Klage-Widerklage-Drittwiderklage

Bei Verkehrsunfallsachen kommt es sehr häufig zu einer Konstellation wie dieser: Der Fahrer A, der mit dem Fahrzeug des Halters B, welches bei der Versicherung C haftpflichtversichert ist, nimmt dem Fahrer D, der im Fahrzeug des Halters E unterwegs ist und beim Unternehmen F versichert ist, an einer unübersichtlichen Kreuzung die Vorfahrt. Es kommt zum Unfall. Trotz Vorfahrtsrecht hätte auch D nicht blind in die Kreuzung einfahren dürfen, weil er möglicherweise die Vorfahrt eines anderen Verkehrsteilnehmers hätte beachten müssen (sog. halbe Vorfahrt). Nun verklagt zunächst E, der Kunde der Rechtschutzversicherung G ist, den A, B und C. Kostenschutz gewährt auf Beklagtenseite der Haftpflichtversicherungsvertrag von B bei C. B seinerseits, der ebenfalls einen Rechtschutzvertrag bei H sein eigen nimmt, macht nunmehr seine Ansprüche im Wege der Widerklage/Drittwiderklage gegen D,E und F geltend. Kostenschutz gewährt auf Widerbeklagten/ Drittwiderbeklagtenseite der Haftpflichtversicherungsvertrag von E bei F. E[G] =====> [(A,B,C)C] B[H] =====> [(D,E,F)F] Wir haben nun 6 Verfahrensbeteiligte und mittelbar noch zwei Rechtschutzversicherer, die sehr genau auf die Kostengrundentscheidung des Gerichts achten werden. Wie kompliziert sich so eine Kostenentscheidung nach der Baumbachschen Formel gestalten kann, findet sich hier bei juratexte.de. Nun habe ich eine neue Variante kennengelernt ...Zum vollständigen Artikel


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