Amok 6: wenn der Krieg verrückt wird, sollte man nach Hause gehen

Also vielleicht doch nicht ein “Amoklauf”, sondern ein “Massaker”, eine “Massentötung” oder ein “Massenmord”? Wie könnte man so etwas nennen, ohne in dem dafür benutzten Wort schon Urteile zu fällen über die Frage der Einzeltäterschaft, der Verrücktheit, der sozialpsychologischen Normalität eines verrückten Krieges, die sich hierin ausdrückt? Wenn der Krieg verrückt wird, sollte man nach Hause gehen. In Afghanistan haben alle früheren Besatzer diese Maxime früher oder später zu ihrer eigenen gemacht – oft auch erst, nachdem es für viele zu spät war. Nur die Internationale Schutztruppe ISAF noch nicht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK