Schwitzende und rülpsende Hotelgäste als Reisemangel?

Über “Gäste mit einfach strukturiertem Niveau” beklagte sich ein Familienvater, der eine 14-tägige Pauschalreise für seine Familie nach Tunesien zum Gesamtpreis von ca. 2.800,00 € gebucht hatte. Er war zufrieden, für diesen Preis ein “Luxushotel / Hotel erster Klasse” gebucht zu haben und damit den Urlaub unter seines Gleichen verbringen zu können.

Es kam allerdings anders. Das Nachbarhotel, ein Drei-Sterne-Hotel, war überbucht und einige Gäste wurden nun im selben Hotel wie der standesbewusste Familienvater untergebracht. Deshalb klagte er vor dem Amtsgericht Hamburg (AZ: 9 C 2334/94) auf Minderung des Reisepreises um 35%. Zur Begründung führte er aus, es habe sich deutlich bemerkbar gemacht, dass die Gäste aus dem Nachbarhotel nicht die “finanziellen Möglichkeiten” gehabt hätten, um sich ein Luxushotel zu leisten ...

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