BSG: Heilmittelregress bei Orthopäden

Auch in einem weiteren Revisionsverfahren (neben dem hier berichteten) sind Regresse – in diesem Falle eines Orthopäden – gegen den Beschwerdeausschuss Rheinland-Pfalz (6 Beigeladene) wegen überdurchschnittlicher Verordnungskosten bei Heilmitteln zu entscheiden.

Der seit 1997 vertragsärztlich tätige Kläger, ein Orthopäde, lag in den Jahren 2000 bis 2002 mit seinem durch Verordnungen veranlassten Heilmittelaufwand (physikalisch-medizinische Leistungen) um Werte zwischen 128% und 177% über dem Durchschnitt der Fachgruppe.

Der zunächst vom Prüfungsausschuss festgesetzte und vom beklagten Beschwerdeausschuss ermäßigte Regress lautete auf einen Betrag von ca 57 000 Euro; dabei wurden dem Kläger Restüberschreitungen von 140 % (Quartale II/2000 bis IV/2001) bzw von 100 % (Quartale I bis IV/2002) belassen.

Klage und Berufung sind erfolglos geblieben. Das LSG hat ausgeführt,

die Heranziehung der Fachgruppe der Orthopäden als Vergleichsgruppe sei nicht zu beanstanden ...Zum vollständigen Artikel

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