Phishing: Betrug im Netz

Vor dem Landgericht Berlin müssen sich acht Männer wegen bandenmäßigen Betrugs und Computerbetrugs verantworten. Laut Anklage sollen sie Konten abgeräumt und dabei zwischen November 2009 und September 2010 insgesamt rund 1,2 Millionen Euro erbeutet haben.

Dabei geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Männer die Rechner von Bankkunden mit Trojanern infizierten und so die Zugangsdaten für das Online-Banking mitlesen konnten, sogenanntes Phishing. Nachdem die Bande an die Daten gelangt war, erfolgten Überweisungen auf Konten, die die Männer zuvor über Umwege eröffnet hatten. Allerdings hatte die Polizei sie dabei über Monate hinweg abgehört und observiert. Bisher schwiegen die mehrfach vorbestraften Männer. Den Schaden hat die Bank, da diese ihre Kunden entschädigen musste.

( Quelle: Berliner Zeitung online vom 27.02.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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