Marktführerschaft im Sportartikelbereich

Der Bundesgerichtshof hat die Verurteilung des Warenhausunternehmens Karstadt im Streit um die Behauptung, Karstadt sei Marktführer im Sortimentsfeld Sport, aufgehoben und die Sache an das Oberlandesgericht München zurückverwiesen.

Auf der Internetseite von Karstadt fand sich im August 2007 unter der Rubrik “Das Unternehmen” die Angabe, Karstadt sei Marktführer im Sortimentsfeld Sport. Die Klägerin, die deutsche Organisation der international tätigen INTERSPORT-Gruppe, hat diese Angabe als irreführend beanstandet und Karstadt vor dem Landgericht München I auf Unterlassung in Anspruch genommen. Sie hat geltend gemacht, die in ihrem Verbund unter dem INTERSPORT-Logo auftretenden Sportfachgeschäfte hätten im Geschäftsjahr 2005/06 einen deutlich höheren Jahresumsatz als Karstadt erzielt. Das erstinstanzlich mit der Unterlassungsklage befasste Landgericht München I hat der Klage stattgegeben. Die dagegen von Karstadt eingelegte Berufung ist vor dem Oberlandesgericht München erfolglos geblieben.

Der Bundesgerichtshof hat nun das Berufungsurteil des Oberlandesgerichts München aufgehoben und den Rechtsstreit an das Oberlandesgericht zurückverwiesen ...

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