Humor am Freitag

AG HÖXTER, URTEIL VOM 21.06.1995

Der Angeklagte fuhr trotz einer BAK von 1,11 Promille mit seinem Kfz und wurde mit nachstehendem Urteilstext in Reimform verurteilt:

Am 3.3.95 fuhr mit lockerem Sinne der Angeklagte in Beverungen dahin.

Daheim hat er getrunken, vor allem das Bier und meinte, er könne noch fahren hier.

Doch dann wurde er zur Seite gewunken. Man stellte fest, er hatte getrunken.

Im Auto tat’s duften wie in der Destille. Die Blutprobe ergab 1,11 Promille.

Das ist eine fahrlässige Trunkenheitsfahrt, eine Straftat, und mag das auch klingen hart.

Es steht im Gesetz, da hilft kein Dreh, § 316 I und II StGB.

So ist es zum Strafbefehl gekommen. Auf diesen wird Bezug genommen ...

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