Emissionshandel: Von Verknappung, Kostensteigerung, Wärmepreisen und mehr

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Schon seit langem ist bekannt: Im Emissionshandel wird es spätestens in der dritten Handelsperiode 2013 bis 2020 eng. Für die Stromerzeugung gibt es (bis auf wenige Ausnahmen in einigen Mitgliedstaaten der EU) keinerlei kostenlose Zertifikate mehr. Nur noch die Industrie und Wärmeerzeuger erhalten (noch) eine kostenlose Zuteilung. Aber auch sie müssen sich darauf einstellen, dass sich Zertifikatemenge deutlich verknappt.

Jetzt kommen neue Hiobsbotschaften aus Europa: Es gebe einen Zertifikateüberschuss von mehreren Millionen; die Zertifikatemenge müsse weiter sinken. Diskutiert werden an dieser Stelle zwei Dinge: Zum einen wird die Stilllegung von CO2-Zertifikaten erörtert. Im Gespräch sind hier rund 1,4 Mrd. Zertifikate, die im Rahmen des so genannten Set-Aside aus dem Emissionshandelssystem genommen werden sollen. Umweltausschuss und Industrieausschuss des EU-Parlaments finden das gut und haben dem schon zugestimmt. Das EU-Parlament selbst wird hierüber voraussichtlich am 17.4.2012 entscheiden. Zum anderen wird erwogen, den jährlichen Reduktionsfaktor anzupassen ...

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