BGH: Irreführung nur, wenn bei einem erheblichen Teil der Verbraucher eine Fehlvorstellung ausgelöst wird

BGH, Urteil vom 08.03.2012, Az. I ZR 202/10 § 5 Abs. 1 Nr. 3 UWG

Der BGH hat in dem Rechtsstreit der INTERSPORT-Gruppe gegen das Warenhausunternehmen Karstadt um die Behauptung Karstadts, es sei Marktführer im Sortimentsfeld Sport, darauf hingewiesen, dass eine Irreführung (hier über die Spitzenstellung) erst dann anzunehmen ist, wenn die Werbeaussage geeignet ist, bei einem erheblichen Teil der Verbraucher eine Fehlvorstellung hervorzurufen (Pressemitteilung Nr. 33/2012 vom 09.03.2012). Aufgrund des Gesamteindrucks, den die konkrete Werbung vermittele, sähen die angesprochenen Verbraucher in der behaupteten Marktführerschaft die quantitative Angabe, dass Karstadt den größten Umsatz auf dem Sportartikelmarkt erzielt ...

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