Alternativen zur Bibliothek: Das Café

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Auch wer nicht in den eigenen vier Wänden lernen kann, muss nicht zwingend in die Bibliothek ziehen… Eine weitere Lernort-Alternative ist das Café.

Auch wer nicht in den eigenen vier Wänden lernen kann, muss nicht zwingend in die Bibliothek ziehen… Eine weitere Lernort-Alternative ist das Café.

Zu Zeiten meiner Magisterprüfung habe ich mich oft mit einer Freundin in einem Café zum Lernen verabredet. Die Gespräche anderer Gäste, das Brummen von Kaffeemaschinen oder der Lärm von der Straße – all das macht mir meistens nichts aus.

Das ist schon etwas seltsam.

Wenn ich in der Bibliothek sitze, stört es mich, wenn ich zwischendurch jemanden husten höre oder wenn jemand an meinem Tisch vorbeiläuft. Doch in Cafés kann ich diese Lärmquellen ausblenden. Ich glaube, der konstante Lärm verschwimmt mit der Zeit und wird wie zur Hintergrundmusik in einem Film, die einem nicht auffällt, bis sie verstummt. Punktueller Lärm, wie er in der Bibliothek auftritt, ist da wesentlich schwerer auszublenden.

Cafés haben einige Vorteile gegenüber dem eigenen Zuhause. Das Tolle an einem Café ist, dass du dich nicht selbst um Essen und Trinken kümmern musst, sondern einfach mal eben bestellen kannst, was du haben möchtest. Allerdings geht das natürlich auf die Dauer ins Geld. Cafés mit Bonuskarten kann ich da nur empfehlen oder solche, in denen du Kaffee kostenlos nachgeschenkt bekommst.

Ich mag an Cafés auch, dass man immer mal wieder kurze Pausen einlegen und die Leute um einen herum beobachten kann. Eine Zeit lang, bis die Preise für uns arme Studenten zu teuer wurden, haben wir immer am Potsdamer Platz im Dunkin‘ Donuts gelernt ...

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