Zapfenstreich

Zapfenstreich – Anspruch oder kein Anspruch, Verzicht oder nicht Verzicht,………….weil eine Frage der Ehre.

Hm.

Und mediales Claques und keine kritische Beleuchtung der Motive für jeden, der nicht dort erscheint.

Hm.

Ist es damit so leicht getan? Also….. GUT fand und finde ich die respektablen Worte von Walter Scheel. Weniger, weil es darauf ankommt, ob nun oder ob nun nicht der Ehrensold berechtigt, beanspruchbar bezahlt wird oder nicht. Sondern weil zwischen den nach meinem Gusto bei vielen zu durchsichtig wahltaktisch motivierten Äusserungen von aktiven Parteipolitikern die Stimme eines respektablen, respektierten Bundespräsidenten a.D. sich wohltuend ohne persönliche oder parteiliche Interessen und Zweckrichtung seiner Meinung von dem übrigen Gezänk abhob. Und eine achtbare Meinung vertrat. Auch wenn man sie teilen oder ebenso zu respektieren, auch eine andere vertreten kann.

Ebenso achtbar und beeindruckend die Haltung eingeladener Bundespräsidenten a.D., die mit der Absage eine Aussage durch Abwesenheit treffen, aber den nun zu verabschiedenden Letzten ihrer bisherigen Reihe nicht treffen und sich nicht einreihen wollen zu dessen letztem Zapfenstreich. Ein bisschen pflegt und streichelt das ja Volkes Seele, das nach Blut lechzt. Äh…pardon, nach Genugtuung. Parole: “Stell Dir vor, es ist Zapfenstreich – und keiner geht hin. (Ausser ein paar besonders gute Freunde……)” Kichernde Rebellion für das Genugtuungsbedürfnis des Volkes nach prangerhafter Einsamkeit und Alleinstellung eines an sich, den eigenen Maßstäben und Worten und Ansprüchen Gescheiterten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK