Update: Verbraucherschutz bei Ökostrom-Angeboten

LEXEGESE - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wollte im Rahmen einer sog. Kleinen Anfrage von der Bundesregierung wissen, wie die Begriffe „grüner Strom“, „Ökostrom“ und „Strom aus erneuerbaren/regenerativen Energien“ definiert werden (BT-Drs. 17/8660). Dies geschah vor dem Hintergrund, dass Verbraucherschützer seit einiger Zeit vor irreführenden Ökostrom-Angeboten warnen. Nach Ansicht der Fragesteller werde für viele dieser Angebote ein höherer Preis bezahlt, ohne dass dies einen Effekt auf den Ausbau erneuerbarer Energien hätte. Die Fraktion wollte von der Bundesregierung u.a. wissen, wie viele Verbraucher und Verbraucherinnen derzeit Ökostrom beziehen, ob es die Bundesregierung für notwendig erachtet, die Verwendung bestimmter Begriffe wie „grün“ und „öko“ durch bestimmte Zertifizierungsmaßnahmen in der Zukunft zu beschränken und zu schützen. Inzwischen liegt die Antwort der Bundesregierung vor (BT-Drs. 17/8818). Die Bundesregierung führt u.a. aus: Nach dem Monitoringbericht 2011 der Bundesnetzagentur (BNetzA) haben sich im Jahr 2010 rund 3,7 Millionen Haushaltskunden sowie 0,8 Millionen Gewerbe- und Industriekunden für eine Belieferung über einen „Ökostromtarif“ entschieden. Insgesamt wurden demnach 27,3 TWh Ökostrom an Letzverbraucher geliefert. Nach dem Monitoringbericht 2008 der BNetzA lag diese Menge im Jahr 2007 bei rund 6,8 TWh. Die Menge habe sich demzufolge innerhalb von drei Jahren vervierfacht ...Zum vollständigen Artikel


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