Kreditkartenzahlung im Internet – gefährliches Spiel ?

Bücher, CD´s, Reisen, Kleidung, Schmuck – alles ist im Internet erhältlich. Die Händler locken mit schneller Lieferung und (vermeintlichen) Schnäppchen – Preisen. Anderseits hört man immer mehr von Missbrauch, insbesondere bei Zahlung per Kreditkarte.

Millionen gestohlener Kreditkartendaten werden im Internet in einschlägigen Foren sogar gehandelt. Was passiert, wenn die Daten missbraucht und noch zu anderen Geschäften genutzt werden ? Muss der Inhaber dann für diese Geschäfte gerade stehen – also zahlen ????

Bei den in Deutschland zumeist gebräuchlichen Karten erhält der Kunde in einem bestimmten Zeitabstand – in der Regel einmal monatlich – eine Rechnung über alle im Abrechnungszeitraum getätigten Kreditkartenzahlungen. Diese Rechnung wird von einem vorher bestimmten Girokonto des Karteninhabers eingezogen, wobei meist ein vierwöchiges Zahlungsziel eingeräumt wird.

Zunehmend werden jetzt auch sog. revolvierende Kreditkarten angeboten. Bei diesen Karten wird der Rechnungsbetrag nicht in voller Höhe vom Karteninhaber / Schuldner beglichen oder von seinem Konto abgebucht. Bei der Kreditkartengesellschaft wird für den Karteninhaber ein Kreditkonto geführt, das mit einem individuellen Kreditrahmen versehen ist. Dort laufen die Kreditkartenrechnungen auf. Von der Kreditkartenrechnung selbst muss über ein Lastschriftverfahren nur ein geringer Mindestumsatz tatsächlich gezahlt werden.

Bei beiden Arten von Kreditkarten ist Vertragsgrundlage ein in der Regel entgeltpflichtiger Vertrag eigener Art („sui generis“) zwischen Karteninhaber und Kartenausgeber. Der Karteninhaber erhält durch diesen Vertrag das Recht, bei allen Vertragsunternehmen der Kartengesellschaft bargeldlos zu zahlen ...

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