„Ich wollte doch nur überleben“ – Beate Lakottas einfühlsame Spiegel-Reportage über den Hamburger Piratenprozess ist für den Egon-Erwin-Kisch-Preis nominiert

Beate Lakotta

Im Februar des vergangenen Jahres stand der Hamburger Piratenprozess noch ziemlich am Anfang. Niemand ahnte damals, dass die bis Ende März 2011 terminierte Hauptverhandlung auch ein Jahr später noch nicht beendet sein würde. Gemeinsam mit der Spiegel-Journalistin Beate Lakotta und einem Dolmetscher bin ich damals in die vor den Toren Hamburgs auf einer Elbinsel gelegene Jugendhaftanstalt Hahnöfersand gefahren, wo „mein Pirat“ zusammen mit zwei weiteren jungen Angeklagten seit nunmehr fast zwei Jahren einsitzt und auf sein Urteil wartet. Ein paar Stunden haben wir uns mit Abdiwali, so heißt mein jugendlicher Mandant, unterhalten und Beate Lakotta hat daraus eine wunderbare, einfühlsame Reportage gemacht, die im Spiegel Nr. 14/2011 erschienen ist ...

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