Betriebsräte fit machen fürs „Burn-out“?

Viele Arbeitnehmer kennen den Zustand der starken emotionalen Erschöpfung, das sogenannte „Burn-out-Syndrom“. Auf 20 Milliarden EUR werden die jährlichen volkswirtschaftlichen Folgekosten dieses Problems – das nicht den Status einer Krankheit hat – allein in der EU geschätzt. Kein Wunder, dass sich auch Betriebsräte für eine Burn-out-Vorbeugung in ihren Unternehmen engagieren.

Darf ein Betriebsrat die bezahlte Freistellung eines seiner Mitglieder samt Kostenübernahme für eine Schulung zu diesem Thema verlangen, selbst wenn der Arbeitgeber bereits eine externe telefonische Beratungshotline geschaltet hat? Das zuständige Arbeitsgericht meint: Durchaus. Näheres dazu in unserem Update in der Rubrik „Betriebsverfassungsrecht“.

Auch in einem weiteren Beispiel aus dem Betriebsverfassungsrecht geht es um das Verhältnis des Arbeitgebers zum Betriebsrat. Braucht die Unternehmensleitung die Zustimmung des abgebenden Betriebsrats, wenn sie während eines Arbeitskampfes arbeitswillige Beschäftigte aus einem nicht bestreikten in einen bestreikten Betrieb umsetzt? Wie in diesem Fall das Bundesarbeitsgericht (BAG) urteilte und warum, haben wir für Sie zusammengefasst ...

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