Keine sexuelle Nötigung: Freisprüche für Politiker bestätigt

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute die Freisprüche für einen Politiker, dem u.a. sexuelle Nötigung einer Wahlkampfhelferin vorgeworfen wurde, bestätigt. Nach Feststellung des Landgerichts hatte die Nebenklägerin, die den Angeklagten bei seinem Wahlkampf um ein Bundestagsmandat unterstütze, 2008 eine sexuelle Beziehung zum Angeklagten und erhoffte sich eine spätere Einstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Als sich diese Hoffnung jedoch zerschlug und der Angeklagte sich weigerte, sie für ihre Tätigkeit zu bezahlen, beschuldigte sie diesen der sexuellen Nötigung. Als die Anschuldigungen innerhalb der Partei bekannt wurden, zog der Angeklagte seine Kandidatur zurück. Das Landgericht Kassel kam zu der Überzeugung, die Nebenklägerin habe den Angeklagten bewusst falsch beschuldigt, und sprach diesen folglich frei ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK