Zugunglück in Polen oder wer zahlt für die Folgekosten der Anordnung einer Staatstrauer

Letzten Samstag stießen in der Nähe von Szczekociny zwei Züge frontal zusammen. Die Ursache ist noch nicht bekannt, man spricht jedoch entweder vom menschlichen oder technischen Versagen. In beiden Zügen befanden sich insgesamt 370 Passagiere. Bei dem Unglück kamen 16 Menschen ums Leben, 57 wurden zum Teil schwer verletzt. Der polnische Präsident Bronislaw Komorowski, wie immer in solchen Fällen, ordnete daraufhin für den 5. Und 6. März eine Staatstrauer an. Und mit dieser Anordnung fingen für viele Unbeteiligte auch finanzielle Probleme an. Warum? Weil mit der Anordnung einer Staatstrauer alle Massenveranstaltungen, wie etwa Konzerte, gestrichen werden. Die Anordnung führt damit zwangsläufig dazu, dass viele Künstler, deren Konzerte bereits Monate zuvor geplant und vorbereitet wurden und die nun wegen der Staatstrauer nicht stattfinden können, auf einen wesentlichen Teil ihrer Einnahmen verzichten müssen. Derzeit sorgt daher in Polen ein im Internet verbreiteter Brief eines „Künstlers“ für Aufregung, welcher diese Zustände kritisiert ...

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