Griechenland-Sparpaket stößt auf Widerstand der deutschen Arbeitsgerichte

Man mag es kaum glauben, aber das ist kein Scherz (oder wie es beim USMC heißt: „This is not a drill!“). Die internationale Verflechtung treibt merkwürdige Blüten.

In Deutschland gibt es eine Anzahl „griechischer“ Schul(d)en.

Vergebung.

Es geht natürlich nur um Schulen. Ich habe den wirklich versehentlichen Tippfehler nur eingeklammert, nicht gelöscht.

Also:

In der unübersichtlichen Bildungslandschaft von 16 verschiedenen Schulsystemen (in Deutschland, nicht innerhalb der ganzen EU) kann man das nur grob auf einen Nenner bringen, der lautet dann aber wie folgt: Griechenland (der Staat) baut in Bayern z.B. eine Privatschule auf. Die bekommt eine Schullizenz, eine Grundfinanzierung aus Griechenland und nach den geltenden Regeln, als allgemein zugängliche Schule, auch einen Zuschuss des Landes Bayern (das etwas anders – rein staatlich und als Gesamtschule – funktionierende, international bekannte Erfolgsbeispiel für so eine Schule ist die John F. Kennedy-Schule in Berlin; die hält witziger Weise jeder für eine Privatschule).

In Bayern ist das aber eben eine Privatschule, die staatliche Zuschüsse bekommt, wie andere Privatschulen auch.

Im bayerischen Fall werden die Finanzen der Schule von einem Gremium gemanagt, das aus drei (griechischen) Staatsbeamten besteht. Die Schule hat Lehrer angeheuert (als Arbeitnehmer nach deutschem Recht) und ein paar Lehrer aus Griechenland (Beamte) abgeordnet, um da zu arbeiten. Ein bewährtes Muster.

Auf einmal bekommen die angestellten Lehrer eine kleine Gehaltskürzung, so 500 bis 600 EUR monatlich.

Toll. Denn Griechen und alle, die mit ihnen zu tun haben, sollen ja leiden. Oder sparen. Was dasselbe ist, angeblich. Da sollen bayrisch-griechisch kofinanzierte Mitarbeiter mitsparen.

Oder etwa nicht? Ja, da dreht die Welt sich auf einmal nicht mehr um die Sonne, sondern umgekehrt ...

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