24 Tage zu spät gestorben

Die Ehe wurde 1989 geschieden. Von seinem Rentenversicherungskonto wurden im Versorgungsausgleich 342,20 DM auf das Konto seiner Frau übertragen. Ferner übertrug das FamG zum Ausgleich von Anrechten der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes weitere 13,91 DM auf das Rentenversicherungskonto der Frau.

Ab 2007 bezog er Rente, die entsprechend der Entscheidung zum VA gekürzt wurde.

Am 23.09.09 verstarb sie - ohne je einen Cent Leistungen aus dem Versorgungsausgleich bezogen zu haben.

Antragsgemäß machte die DRV Bund die Kürzung in der gesetzlichen Rentenversicherung gemäß §§ 37,32 VersAusglG rückgängig.

Nicht rückgängig gemacht wurde die Kürzung in der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes.

Seine Beschwerde hiergegen blieb vor dem OLG Hamm (Beschluss v. 17.05.2011 - II-1 UF 192/10) erfolglos.

Gemäß § 32 VersAusglG kann eine Anpassung wegen des Todes des Berechtigten nur in den sog. Regelsystemen der Alterversorgung stattfinden.

Die §§ 33 bis 38 gelten für Anrechte aus

1. der gesetzlichen Rentenversicherung einschließlich der Höherversicherung,

2. der Beamtenversorgung oder einer anderen Versorgung, die zur Versicherungsfreiheit nach § 5 Abs. 1 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch führt,

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