Vermaledeite Malefiztracken, von wegen Gefahr in Verzug

Quelle: Freedom_Wizard

Eine 95-jährige Oma verprügelte kürzlich in Bayern drei junge Polizisten, die sich bei der Suche nach einem Drogendealer in der Tür des Mietshauses geirrt hatten. Als nach Klopfen und Klingeln niemand sofort aufgemacht hatte, traten die Beamten kurzerhand die Türe ein und erlebten ihr blaues Wunder. Hinter der Tür erwartete sie eine 95-jährige Frau, die sich sofort mit Fäusten und einem Besen gegen die Eindringlinge zur Wehr setzte. Eine junge Nachbarin wurde auf den Tumult im Treppenhaus aufmerksam und half handfest der alten Dame.

Der hinzugerufenen Verstärkung bot sich bei Hinaufstürmen der Treppe zunächst ein unübersichtliches Bild. Ein Kollege saß auf der obersten Treppenstufe und hielt sich die Backe, während die anderen beiden Kollegen sich immer noch abmühten, die um sich schlagende Dame in den Griff zu bekommen. Diese wehrte sich weiter verzweifelt mit ihrem Besen und beschimpfte die Polizisten u.a. als „Rotzlöffel“.

Schließlich gelang es dem ebenfalls herbeigerufenen älteren und erfahrenen Bezirksbeamten, Polizeiobermeister Stanggradl, die ihm aus seinem Viertel gut bekannte Frau Reibeis zu beruhigen. Während sich seine jungen Kollegen verschämt eine Treppe tiefer zurückzogen, erzählte ihm Frau Reibeis immer noch aufgeregt, was passiert war. Sie sei gerade dabei gewesen, sich einen Tee zu kochen, als es an der Türe geklingelt habe. Sie sei ja nicht mehr so schnell und habe sich vor dem Türöffnen nur noch kurz ein wenig zurechtmachen wollen, als die „vermaledeiten Malefiztracken“ einfach die Türe eingetreten hätten ...

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