Veralbert

Vielerorts wird sich derzeit über den Besuch der Staatsanwaltschaft im Hause Wulff beklagt: Die telefonische Abstimmung der Hausdurchsuchung ohne richterlichen Beschluss stelle eine Vorzugsbehandlung des vormals ersten Mann im Staates dar. Der normale Bürger sei schließlich auch nicht davor gefeit, morgens um 6 überraschend von der Polizei aus dem Bett geklingelt zu werden.

Das mag so sein, verkennt aber Wesentliches: Dass gegen ihn strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden würde, wusste Wulff spätestens, als die Staatsanwaltschaft die Aufhebung seiner Immunität beantragt hatte. Strafrechtlichen Vorwürfen aus Öffentlichkeit und Medien sah er sich dabei sogar schon Wochen vorher ausgesetzt.

Wenn es also belastendes Material gab, dass Wulff nicht in den Händen der Ermittlungsbehörden sehen wollte, hatte er sehr viel Zeit, dieses zu beseitigen ...

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