Organspende? Aber gerne!

Derzeit wird viel über die geplante Reform des Organspendegesetzes diskutiert. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass jeder Erwachsene von seiner Krankenkasse oder -versicherung schriftlich zu seiner Bereitschaft befragt wird, im Falle seines Ablebens Organe zu spenden. Diese Frage kann er mit “ja” oder mit “nein” beantworten – oder überhaupt nicht, denn einen Antwortzwang sieht das Gesetz nicht vor: Wer den Brief seiner Krankenkasse also einfach in den Müll wirft, muss keine Sanktion befürchten.

Sinn und Zweck des neuen Gesetzes kann also nur sein, das Bewusstsein der Bevölkerung über die mit der Organspende verbundenen Fragen zu schärfen und darüber aufzuklären. Vielfach ist z.B. nicht bekannt, dass man die Bereitschaft zur Organspende auf einzelne Organe beschränken kann (z.B. Herz und Leber: ja – Nieren: nein) oder auch selektiv die Entnahme einzelner Organe erlauben oder ausschließen kann. Auch ist es möglich, die Entscheidung einer im Ausweis benannten dritten Person zu überlassen ...

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