Rückblick: “Berliner Vergabekonferenz 2012″ im Roten Rathaus

Weder Schneegestöber, glatte Straßen noch umgeleitete Flieger konnten Teilnehmer und Referenten stoppen: Mit über 120 Gästen fand am 21. Februar im Rathaus von Berlin die erste „Berliner Vergabekonferenz“ statt. Die von den bi-AusschreibungsDiensten ausgerichtete Konferenz im geschichtsträchtigen Louise-Schroeder-Saal bot mit ihrem Motto „Auftragsvergabe und Beschaffung – Aktuelle Entwicklungen, Praxis, Perspektiven“ einen thematischen Rundumschlag.

Vielleicht war deshalb schon wenige Tage nach Versenden der Einladungen die Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausgebucht. Nach Begrüßung und Einführung durch Friedeman Kühn, Leiter eVergabe der bi medien GmbH, wünschte Staatssekretär Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei, in Vertretung des Regierenden Bürgermeisters den Teilnehmern eine gelungene Konferenz. Er ging in seiner Rede auch auf die starke Rolle Berlins bei der Verwaltungsmodernisierung und der Förderung von sozialen Standards und Innovationen ein.

In sechs spannenden Vorträgen erhielten die Teilnehmer, vorwiegend Mitarbeiter aus Vergabestellen, praktische Informationen für ihre tägliche Arbeit. Als erste Referentin des Tages informierte RAin Anja Theurer, Geschäftsführerin der Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V., über die Neuerungen im Vergabegesetz Brandenburg/Berlin und ihre Anwendung. Auf neue Mindestentgelte bei der Leistungserbringung und stärkere Prüfungspflichten bei unangemessen niedrig erscheinenden Angeboten müssen sich Vergabestellen ebenso einstellen wie auf die grundsätzliche Anerkennung von Präqualifikationszertifikaten. Besonders hob Frau Theurer die neuen Wertungskriterien Umweltschutz sowie Frauen- und Ausbildungsförderung für die Auftragsvergabe hervor ...

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