“Ich wasche keine Elefanten” – Ein Dankeschön, das Freude macht

Foto: Bohdan Szcześniak

Als Strafverteidiger ist es in der Regel gut, eine gesunde Distanz zu seinen Mandanten zu wahren. Anders als in meinen jungen Verteidigerjahren duze ich mich nur noch selten mit meinen Auftraggebern, es sei denn, dass ich diese schon von früher kenne oder sie mir bei privaten Anlässen vorgestellt werden. Manchmal entwickeln sich aber – insbesondere bei langwierigen Verfahren – persönliche Beziehungen, die dann doch zu einem vertraulicheren Umgang führen. So ein Fall ist der von Thomas G. (Name geändert), der vor wenigen Tagen nach vierjähriger Verhandlungsdauer und einem erfolgreichen Revisionsverfahren doch noch zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde. Ich habe darüber im strafblog berichtet. Die Verteidigung hatte ich zusammen mit der Kollegin Viktoria Nagel geführt. Thomas G. hat sich jetzt mit einer email bedankt, über die wir uns wirklich gefreut haben und die wir – weil sie einen wunderbaren Optimismus zeigt – an dieser Stelle gerne wiedergeben:

“Liebe Viktoria, lieber Rainer,

es hat in den vergangenen vier Jahren zwar einige Gelegenheiten gegeben, in denen ich DANKE gesagt habe. Dennoch kommt es mir heute so vor, als hätte ich dies viel häufiger tun sollen. Ich möchte das nun sehr gerne nachholen ...

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