Ausbau der Stadtautobahn A 100 in Berlin – Trassenfreilegung von BVerwG nochmals vorerst untersagt

Im Fokus: Die Berliner Stadtautobahn A 100. Diese Trasse soll verlängert werden. Es wurde daher geplant, Teile der Trasse freizulegen. Umstritten ist das Projekt sowieso seit jeher. Der Protest ist groß – wollen viele Berliner verhindern, dass der ”Betonteppich” durch Berlin noch weiter ausgerollt wird. Das Stadtbild wird durch die Autobahn verändert. Weniger Natur ist dann an diesen Stellen aufzuweisen. Auch das Lärmaufkommen verändert sich.

Die Berliner Stadtentwicklung will aber den Verkehrsstrom durch die A 100 abfangen. Wird sie ausgebaut und verbessert, kann der Verkehr effizienter geregelt werden, so deren Ziel. Trotz Beschluss des Gerichts, dass der Ausbau im Moment ausgesetzt ist, verstieß die Stadt dagegen.

Eilantrag gegen Trassenfreilegung

Die hier auftretenden Gegner der Trassenfreilegung: Ein Naturschutzverband und mehrere Privatpersonen. Sie stellten einen Eilantrag vor dem Bundesverwaltungsgericht. Sie wollten erreichen, dass die betroffenen Teile der Trasse nicht freigelegt werden – dass die bauvorbereitenden Maßnahmen also nicht durchgeführt werden.

Eilbeschluss des BVerwG: Baumaßnahmen vorerst untersagt

Tatsächlich hatten die Antragsteller Erfolg: Ergebnis ihres Eilantrages war ein Eilbeschluss durch das BVerwG. Die Durchführung der bauvorbereitenden Maßnahmen sind laut gerichtlichen Beschluss untersagt ...

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