6B_26/2012: Privatklägerschaft im Fall von Urkundendelikten

Ein Dritter kann durch ein Urkundendelikt (Art. 251 ff. StGB) unmittelbar verletzt sein und damit als Geschädigter im Sinne nach Art. 115 Abs. 1 StPO gelten, der sich gemäss Art. 118 Abs. 1 StPO als Privatkläger am Strafverfahren beteiligen kann. Zu diesem Schluss kommt das Bundesgericht im Urteil 6B_26/2012 vom 16. Februar 2012. Zur Begründung verweist das Bundesgericht auf seine Rechtsprechung, wonach die Tatbestände des Urkundenstrafrechts zwar vorrangig die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Rechtsverkehrs mit Urkunden sowie das öffentliche Vertrauen in den Urkundenbeweis schützen – aber nicht nur:
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