Wölbern Invest Fonds Holland 64 - Fachanwälte setzen Schadenersatz für Anleger durch

Fachanwälte setzen Schadenersatz für Anleger durch Schadenersatz wegen Prospektfehlern und Falschberatung Die Nachricht traf die Anleger des Wölbern-Fonds Holland 64 der Wölbern Invest völlig unerwartet. In einer Anlegerinformation der Vierundsechzigste IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG wurde ihnen mitgeteilt, dass es eine Auseinandersetzung mit der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank (DG Hyp) über die Bewertung einer Fondsimmobilie gibt und einstweilen keine Ausschüttungen erfolgen können. Die DG Hyp, die die an den Niederländischen Staat vermietete Fondsimmobilie in Haarlem finanziert hat, hat das Objekt neu bewerten lassen. Das Ergebnis: Die im Darlehensvertrag vereinbarte Untergrenzen im Verhältnis von Immobilienwert zu Kredit (loan to value) wurde durchbrochen. Die Bank macht nunmehr entsprechend der Vereinbarungen im Darlehensvertrag Ansprüche gegen die Fondsgesellschaft geltend und fordert eine Sondertilgung in Höhe von 2,5 Mio. € von der Fondsgesellschaft. Grundsätzlich gewährend loan-to-value Vereinbarungen der finanzierenden Bank das Recht, vom Darlehensnehmer, hier also der Fondsgesellschaft, eine Sondertilgung zu verlangen, mit der das Verhältnis von Immobilienwert zu Darlehenssumme wieder in das vereinbarte Verhältnis gebracht wird. Informationen zu riskanter Klausel fehlen im Prospekt Besonders brisant: Die entsprechenden Vereinbarungen im Darlehensvertrag sind im Fondsprospekt des Wölbern Invest Holland 64 gar nicht erwähnt. Die Anleger wussten von dieser riskanten Klausel daher nichts. Die seit einigen Jahren übliche Klausel im Darlehensvertrag kann ganz erhebliche Auswirkungen auf die Liquiditätssituation des Fonds haben, weil die finanzierende Bank berechtigt ist, Sondertilgungen zu verlangen ...Zum vollständigen Artikel


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