Namensoffenlegung bei Arbeitsunfähigkeit von Mitarbeitern?

Wie soll ein Arbeitgeber damit umgehen, wenn einige seiner Mitarbeiter im Jahr länger als sechs Wochen nicht arbeiten können, also arbeitsunfähig sind? Gesetzlich vorgesehen ist, dass der Betriebsrat hinzugezogen werden muss. Dann kann geprüft werden, wie die Arbeitsunfähigkeit überwunden werden kann und wie entsprechende Arbeitsplätze erhalten werden können, obwohl ein Mitarbeiter lange fehlt. Es kann also das sogenannte betriebliche Eingliederungsmanagement erfolgen. Müssen dem Betriebsrat aber alle Namen der Betroffenen vorgelegt werden? Der Arbeitgeber war in diesem Fall nicht dieser Meinung, der Betriebsrat hingegen schon.

Namensoffenlegung arbeitsunfähiger Mitarbeiter ja oder nein?

In diesem Fall geht es um einen Betrieb im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik. Auch in diesem gibt es eine Betriebsvereinbarung zur Durchführung des betrieblichen Eingliederungsmanagements. Jedes Quartal erhält der Betriebsrat eine Liste, auf der die Mitarbeiter verzeichnet sind, die im Jahr mehr als sechs Wochen arbeitsunfähig waren.

Der Arbeitgeber aber legt die Namen nur offen, wenn die Arbeitnehmer ihr Einverständnis dazu geben. Der Betriebsrat war jedoch dagegen. Er verlangte einen auch für ihn offenen und uneingeschränkten Umgang mit dem Verzeichnis und forderte, dass alle betroffenen Mitarbeiter aufgelistet werden ...

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