Keine Erleuchtung mit „Heatballs“

Sie werden in einer Lampenfassung eingedreht, verbrauchen Strom und geben Licht und Wärme ab. Doch verkaufen darf man diese „Heatballs“ – im Volksmund als herkömmliche Glühlampen bekannt – ab einer Stärke von 75 Watt auch als vermeintlich satirische Kunstaktion nicht, entschied das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen in einem am Dienstag, 28.02.2012, bekanntgegebenen Beschluss (AZ: 4 B 978/11).

Geklagt hatte ein Käufer von 40.000 in China hergestellten Glühbirnen. Dieser wollte die Leuchtkörper als „Kleinheizelemente“, sogenannte „Heatballs“, in Deutschland weiterverkaufen. Die „Heatballs“ würden 95 Prozent ihrer Energie in Wärme abgeben, so der Händler. Sie passten zwar in jede Lampenfassung. Die Leuchtwirkung während des Heizvorgangs sei aber nur technisch bedingt.

Doch der Zoll fing die „Heatballs“ an der Grenze ab. Die Bezirksregierung Köln untersagte den Verkauf der „Heizelemente“. Denn bei den „Heatballs“ handele es sich in Wirklichkeit um profane Glühbirnen. Die Produktion und Einfuhr von Glühbirnen mit einer Stärke von 75 und 100 Watt sei nach einer EU-Verordnung vom März 2009 aber verboten ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK