Google Apps AGB: Am 1. März nichts Neues

Google ändert zwar zum 1. März 2012 seine allgemeinen Nutzungsbedingungen und seine allgemeine Datenschutzerklärung (und steckt dafür jede Menge Kritik ein), nicht aber die AGB seiner Web-Apps. Dabei hätten die das viel mehr nötig.

Aber mal der Reihe nach: Google Apps ist eine Sammlung von Web-Anwendungen, darunter Google Mail, Google Kalender und Google Docs. Google bietet die Apps in einer Grundversion kostenlos an, außerdem gibt es eine kostenpflichtige Unternehmensversion mit größerem Funktionsumfang und eine kostenlose Version für Bildungseinrichtungen, die den gleichen Funktionsumfang wie die Unternehmensversion hat. Google Apps verwendet eigene AGB, die, wenn man den Ankündigungen auf den diversen Google-Seiten im Internet Glauben schenken darf, zum 1. März nicht geändert werden. Dies aber nur unter Vorbehalt, weil man so ganz genau gar nicht weiß, welche der diversen Google-AGB für Google Apps überhaupt gelten (dazu gleich mehr). Die AGB von Google Apps sorgten bereits im September 2007 mit der (rasch zurückgewiesenen) Mutmaßung, Google wolle sich in ihnen Rechte an allen von Nutzern erstellten Inhalten sichern, für eine Schlagzeile.

Buntes AGB-Roulette

Zunächst zu der in diesem Fall spannenden Frage, welche AGB Google für die Nutzung seiner Apps überhaupt vorsieht. Es gibt Standard Terms in deutscher Sprache, die für die kostenlose Nutzung, etwa durch Privatpersonen, gelten und an diversen Stellen wortgleich abrufbar sind, auch wenn unterschiedlich benannte Webseiten etwas Anderes suggerieren. Für Unternehmenskunden gelten stattdessen die Premier Terms, ebenfalls in deutscher Sprache. Wollen Bildungseinrichtungen die Apps nutzen, wird zunächst auf spezielle Education Terms in deutscher Sprache verwiesen, noch während des Registrierungsvorgangs tauchen aber wieder die Standard Terms auf ...

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