420.000 € – und das Leben und Segeln im Burnout ist luxuriös gesichert, oder?

Erinnnern Sie sich noch an die Mitarbeiterin, die während ihres behaupteten Burnouts u.a. Segeln ging? Und danach erst mal frei wie der Wind hätte sein können, weil ihr Arbeitgeber ihr alle Freiheit wiederschenkte? Vor allem frei vom Vertrag – man kann es auch Kündigung nennen. Hat er auch. Darüber streitet man ja noch in zweiter Instanz. Und nachdem die behandelnde Ärztin nicht erschienen war, steht dort für 15.3.2012 weiterer Termin an. Und ich hoffe mal, man wird dort nicht so sehr auf die Argumente des erstinstanzlichen Urteils allein fokussieren, sondern im Zuge der Bewertung der Verpflichtungen der erkrankten Mitarbeiterin und die eben bezogen auf die Erkrankung die Erkrankung selbst erstmal beweisrechtlich abklären. (siehe Anmerkung hier).

Jetzt will die Mitarbeiterin aber so richtig Geld haben. Und zwar erst mal wieder beim Arbeitsgericht Wuppertal. Wo man ihr vielleicht mit der Entscheidung im anderen Rechtsstreit in erster Instanz bissl zu arg die Schoten schiessen liess… pardon, die Zügel.

Denn jetzt legt sie tüchtig nach. Ich sag’s mal so: Schon für den Bruchteil der Summe könnte mancher wirklich an Burnout nachweislich erkrankte Mitarbeiter oder Patient wieder zu Kräften kommen. Und die Zeit bis dahin für seine Genesung – sei sie beim Segeln oder in geeigneter therapeutischer Einrichtung oder ambulanten Thearpie – überstehen. Von Abfindungen in solche schwindelerregenden Höhen können selbst Vielflieger mit Business-Präferenzen nur träumen, von Patienten, die Opfer selbst schwerster Folgen von medizinischen Behandlungsfehlern wurden, gar nicht zu reden. Sie glauben ja gar nicht, was man alles ab haben oder falsch operiert haben oder “versehentlich” amputiert oder von zwei Beinen das falsche amputiert und vermurckst bekommen und an Gliedmassen oder inneren Organen verlieren muss, um nicht mal einen Teil einer solchen Summe als Schadensersatz inklusive Schmerzensgeld zu erlangen ...

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