Vom schwierigen Spagat der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat

Es ist ein kniffliger Spagat, den Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat oft zu erfüllen haben: Einerseits gilt es, die Interessen der Beschäftigten gut zu vertreten, anderseits will auch die Mitverantwortung bei der Unternehmensführung gemeistert sein. Das ist nicht selten schwierig und nervenaufreibend. Im “Kontrollorgan Aufsichtsrat” werden strategische Weichen gestellt, Verkäufe von Unternehmensteilen eingeleitet und ähnlich bedeutende Grundsatzentscheidungen getroffen. Nun sind in den letzten Jahren die Anforderungen an die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat gestiegen. Diverse neue Gesetze wurden erlassen, Vorstände mussten gehen, Schadensersatzklagen gegen Aufsichtsräte häufen sich.

Aber was genau hat sich geändert? Welche Aufgaben sind neu dazugekommen? Und was sagt die aktuelle Rechtsprechung dazu? Fragen, die sich Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat am besten von Experten vor Ort beantworten lassen. Auf der ersten Fachtagung für Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat etwa, die in Kürze vom ifb (Institut zur Fortbildung von Betriebsräten) veranstaltet wird. Vom 21. bis 23. März 2012 treffen sich knapp 100 Kolleginnen und Kollegen in Hamburg, um neues Praxis-Wissen für eine moderne Aufsichtsratsarbeit zu erlangen. Fachtagungsleiterin Sonja Saffer erklärt: “Auf Seminaren für Arbeitnehmervertreter steht man oft vor der Situation, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den verschiedensten Branchen kommen, die alle ganz unterschiedliche Besonderheiten aufweisen ...

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