ApolloProMovie GmbH & Co. Filmproduktion KG: Anlageberater zum Schadensersatz verurteilt

Anleger der ApolloProMovie GmbH & Co. Filmproduktion KG sind schon seit langer Zeit wenig erfreut über die Entwicklung ihres Fonds. Das Landgericht München hat in einem von der Kanzlei Göddecke Rechtsanwälte geführten Verfahren jetzt einen Anlageberater zum Ersatz des vollen Schadens verurteilt. Im vorliegenden Fall hatte sich der Anleger im Jahre 2004 an dem Fonds ApolloProMovie GmbH & Co. Filmproduktion KG (ApolloProMovie) beteiligt. Die Beteiligungssumme wurde nur zu 60 % in bar erbracht, der restliche Betrag sollte durch Schuldübernahmen einer deutschen Großbank zum Ende der Laufzeit des Fonds erwirtschaftet werden. Erstmals im Jahre 2009 erfuhr der Anleger durch ein Beratungsgespräch, mit welchem Risiko die vorliegende Beteiligung behaftet war. Daraufhin reichte er u.a. Klage gegen den Anlageberater ein, der ihn zu dieser Beteiligung beraten hatte. Der Landgericht München (LG München) gab der hierauf gerichteten Klage statt. Zur Begründung führte es aus, dass der Anlageberater vom Prospekt abweichende Angaben gemacht habe, die dem Anleger eine Sicherheit suggeriertet hätten, die es tatsächlich in dieser Form nicht gab. Untermauert habe der Anlageberater dies zusätzlich noch mit verschiedenen Unterlagen, die alle geeignet wären, beim Anleger die Sicherheit seiner Beteiligung vortäuschten. Der Anlageberater wurde verurteilt, dem Anleger den vollen bar eingelegten Betrag zu zahlen sowie ihn von sämtlichen anderen Verbindlichkeiten aus der Beteiligung (so z.B. Säumniszinsen des Finanzamtes, Inanspruchnahme aus den verbliebenden 40 % seiner Einlagesumme) freizustellen. Darüber hinaus wurde der Anlageberater verurteilt, die außergerichtlichen Kosten des Anlegers zu zahlen. Die derzeit noch bestehenden Steuervorteile musste sich der Anleger nicht schadensersatzmindernd anrechnen lassen ...Zum vollständigen Artikel


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