Wem gehören benutzergenerierte Inhalte?

Soziale Netze würden ohne nutzergenerierte Inhalte (“user-generated content”) gar nicht funktionieren. Erst durch die vielfältigen Inhalte, die die Nutzer online stellen, werden soziale Netze interessant. Das gilt für Facebook, Twitter und sonstige Dienste gleichermaßen. Lustig wird es beim Upload von Inhalten, an denen Nutzer gar keine Rechte hat.

Dieses Szenario wird aktuell für Pinterest diskutiert. Pinterest ist ein startup-basierter und derzeit sehr gehypter Online-Dienst, der Nutzern eine Plattform zur Verbreitung von Bildern zur Verfügung stellt, die Nutzer gut finden und kommentieren können. Das funktioniert nicht nur mit Bildern, die Nutzer selbst erstellt haben, sondern mit einem Mausklick auch mit beliebigen im Internet vorhandenen Bildern, von jeder Website aus. Klar, dass sich da einige urheberrechtliche Fragen stellen. Es ist nur natürlich, dass die zahlreichen Nutzer sehr gerne Bilder von beliebigen Websites bei Pinterest uploaden und so mit aller Welt teilen, ohne dass der Inhaber der Bildrechte oder wenigstens der Betreiber der betroffenen Website gefragt würde.

Pinterest argumentiert, es sei nur Host-Provider (siehe im deutschen Recht § 10 TMG) und daher für etwaige Rechteverletzungen nicht verantwortlich, solange das Unternehmen nicht von Rechtsverstößen in Kenntnis gesetzt worden ist ...

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