LG Osnabrück: Immer diese Werbeversprechen…

Man soll nicht immer alles glauben was die Werbung verspricht und schon gar nicht sollte man alles nachmachen. Die 12. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück hat aktuell nämlich einen interessanten Rechtsstreit zu entscheiden. Die Frage ist, ob ein gewerblicher Mietwagenanbieter Schadensersatz dafür verlangen kann, dass ein Fahrzeugmieter mit einem Geländewagen einen Teich durchfährt und es dadurch zu einem kapitalen Motorschaden kommt.

Der Beklagte wollte sich wohl ein spannendes Wochenende gönnen und mietete bei Sixt einen BMW X 3. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein sogenanntes SUV (Sport-Utility-Vehicle) oder auf Deutsch, einen sportlichen Geländewagen. Es wurde eine Haftungsfreistellung für selbstverschuldete Unfälle vereinbart und los ging die Fahrt. Der Beklagte fuhr, wie es sich für einen Geländewagen geziemt, abseits befestigter Straßen nach Vechta zu einem Teich und durchquerte diesen am Rande. Dabei saugte der Motor statt Luft Wasser an und es kam zu einem kapitalen Motorschaden. Das Fahrzeug blieb noch im Teich stehen und musste abgeschleppt werden. Sixt verlangt für die Reparatur Schadensersatz in Höhe von 5.105,- Euro ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK