Fake-Apps voll im Trend

Schon seit einiger Zeit tauchen in App Stores hin und wieder Apps auf, die im Englischen als “fake apps”, oder, etwas höflicher, als “copycat apps” bezeichnet werden. Es handelt sich manchmal um Apps, die nicht tun, was sie versprechen, in der Regel aber um Apps, die fremde Marken, Grafiken oder Konzepte mehr oder weniger professionell plagiieren.

In jüngster Zeit häufen sich die Berichte über solche Apps, wobei es in aller Regel um Spiele-Apps geht, aber etwa auch um Apples Siri, das sich Ende Dezember 2011 urplötzlich in Googles Android Market befand. Klare Markenrechtsverletzungen und Urheberrechtsverletzungen sind ebenso anzutreffen wie Verletzung fremder Namensrechte, der Guardian hat unlängst einige Entwickler benannt, die hinter solchen Apps stecken. Wie aber schaffen es solche Apps überhaupt in die App Stores, wenn doch überall mehr oder weniger hohe Eintrittshürden bestehen?

Gerade Apple, ansonsten für eine nicht gerade zimperliche Kontrolle von Apps bekannt, scheint die Politik zu verfolgen, mögliche Schutzrechtsverletzungen nicht im Vorfeld zu prüfen, sondern erst aufgrund von Beschwerden der Kunden oder anderer Entwickler tätig zu werden. Die App-Store-Richtlinien sehen zwar vor, dass Apps abgelehnt werden, die die Arbeit anderer Entwickler kopieren, dies scheint aber in der Praxis nicht zu erfolgen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK