LAG Berlin-Brandenburg bestätigt Zulässigkeit der Verdachtskündigung

Schon im "Emmely"-Verfahren war versucht worden, die Rechtsprechung zur Aufgabe des Instituts der Verdachtskündigung zu bewegen. Dies ist - trotz des Erfolgs der Klägerin beim BAG (Urt. vom 10.06.2010 - 2 AZR 541/09, NZA 2010, 1227) - im Ergebnis nicht gelungen. Zur Überzeugung der Tatsacheninstanzen hatte die Klägerin die ihr zur Last gelegten Taten nämlich tatsächlich begangen, sodass die rechtliche Würdigung auf der Basis einer Tat- und nicht nur einer Verdachtskündigung erfolgte.

In einem aktuellen Verfahren hatte das LAG Berlin-Brandenburg erneut Gelegenheit, zur Zulässigkeit der Verdachtskündigung Stellung zu nehmen:

Der Arbeitnehmer war mit der Verwaltung von Fahrscheinen für die externen Verkaufsstellen der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) beschäftigt. Die Verkaufsstellen erhalten Blankofahrscheinrollen, mit denen sie Fahrscheine ausdrucken können. Restrollen werden an die BVG zurückgegeben und in einem Tresor verwahrt ...

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