EEG 2012: Begrenzung der EEG-Umlage für stromintensive Unternehmen und Schienenbahnen

• Von RA Sven Vollstädt, RölfsPartner, München • Die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland steigen weiter. Allein die EEG-Umlage summierte sich 2011 auf insgesamt rund 13 Milliarden Euro. Das sind rund 3,5 Milliarden Euro mehr als noch im Vorjahr. Hinzu kommen weitere Kosten, wie beispielsweise die Kosten für den erforderlichen Netzausbau und die erforderliche Netzmodernisierung, die insbesondere im Norden Deutschlands aufgrund der Anbindung der Offshore-Windparks Milliarden-Investitionen erfordern. Diese Kosten tragen die Stromverbraucher. Allein die EEG-Umlage, die im laufenden Jahr bei 3,592 Cent pro Kilowattstunde ein neues Rekordhoch erreicht hat, macht bei einem durchschnittlichen Strompreis von ca. 24,95 Cent pro Kilowattstunde bereits heute rund 14,4% des Gesamtstrompreises aus. Tendenz steigend. Insbesondere für stromintensive Unternehmen können sich die Belastungen aus der EEG-Umlage über das Jahr schnell auf mehrere hunderttausend Euro summieren – Geld, das die Produkte entsprechend verteuert und im Ergebnis zu Wettbewerbsnachteilen führen kann. Diese Gefahr hat der Gesetzgeber erkannt und bereits frühzeitig eine „Besondere Ausgleichsregelung“ im EEG geregelt, die zu einer Entlastung der stromintensiven Unternehmen sowie der Schienenbahnen führt. Im Rahmen des neuen EEG 2012 erfährt diese besondere Ausgleichsregelung eine Reihe von Änderungen. Insbesondere werden die bisher in diesem Bereich geltenden Schwellenwerte für die teilweise Befreiung von der EEG-Umlage von ursprünglich zehn Gigawattstunden nach dem EEG 2009 auf nunmehr nur noch eine Gigawattstunde Stromverbrauch pro Jahr deutlich gesenkt. Dadurch dürften erheblich mehr Unternehmen als bisher in den Genuss der besonderen Ausgleichsregelungen kommen ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK