250.000 Euro

250.000 Euro soll der Preis sein. Man hat ja schon von Fritten gehört und gelesen, die für 2.000 Euro ……nein, nicht wirklich erlangten Kaufpreis, aber für soviel Glaubhaftigkeit eines theoretisch so hoch erzielbaren Preises (jedenfalls in Kreisen von mit Künstlern befreundeten ……Senioren) hergehalten haben, dass sie immerhin als dann so begründetem Schadensersatzanspruch der Höhe nach sorgten.

Nun also 250.000 Euro für einen Burger. Und auch hier: Es ist nur ein Ersatz. Allerdings nicht Schadensersatz, sondern Kosten beim Burger selbst. Der nämlich ist aus einem fleischlosen Fleischersatz hergestellt. Kommt aber bei der Herstellungsweise auch nicht ohne Fleisch aus. Für seine Züchtung.

Massentauglicher Schlachtfleischersatz soll es sein. Wenn er denn im Oktober dann vorgestellt wird. Wie angekündigt. Wie er aussieht, kann nur spekuliert werden, Im Bericht des BR ist er – da ja erst im Oktober dann vorzustellen, was unvorstellbarerweise künstlich gezüchtet und gebastelt sein soll – auch nicht selbst zu sehen. Sondern nur ein optischer Platzhalter, sozusagen, aus dem Fastfood-Sektor. Massentauglich soll er sein. Der aus künstlich hergestelltem Fleisch. Massentauglicher Schlachtfleischersatz.

Zu welchem Preis er dann über den Tisch gehen wird, wenn Kunde ihn je an der Theke einer Fast-Food-Kette dann angeboten bekommt? Rein rechnerisch wären die Entwicklungskosten von 250.000 Euro dann vermutlich bei den Jahreszahlen der jährlich verzehrten Burger im Nu wieder drinnen. Selbst wenn er nicht nur 1 Euro kosten würde. Vorausgesetzt………..nun ja: Vorausgesetzt, sie würden ihn probieren und eben auch kaufen und essen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK