Verdacht der Bestechung und Bestechlichkeit gegen Hans Joachim Gauck

Weshalb Teile der Opposition und die Koalition den Gauck als Bundespräsident nominieren, lässt irgendwie doch den Verdacht der Bestechung und Bestechlichkeit aufkommen, auch wenn es diesmal nicht um Darlehenszinsen und private Geschäftsreisen gehen mag. Aber irgendwie ist man doch sensibilisiert.

Als Kandidat von SPD- und Grünenführungsspitze dürften Welten zu Gaucks politischen Überzeugungen von einer nahezu unbegrenzten Freiheit liegen. Denn während Gauck den Ist-Zustand der Gesellschaft als nicht zu toppen ansieht und sich beharrlich der Weiterentwicklung eher verschließt, üben SPD und Grüne – jedenfalls so lange sie in der Opposition sitzen – doch immer wieder Kritik an der gesellschaftlichen Gegenwart und fordern Änderung ein. Was also liegt näher als an Bestechung und Bestechlichkeit zu denken, wenn sich da welche zusammentun, die eigentlich nicht zusammen passen?

Der Tatverdacht erhärtet sich bei Betrachtung des Verhältnisses zwischen FDP zur CDU. Letztere wollte den Gauck gar nicht und nahm ihn doch. Die FDP sagte: akzeptiere den Gauck, Liebe Merkel, Dein Vorteil, Du darfst uns behalten. Vorteilsgewährung und Vorteilsannahme im Amt?

Öffentlich präsentiert wird uns Gauck als unbeugsamer Widerstandskämpfer in der DDR, der sich mit den Oberen angelegt und für gesellschaftliche Veränderungen gestritten habe ...

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