Kussmund beschäftigt Kölner Richter

Der Kussmund – so ein Lippenbekenntnis wirkt auf jeden Fall verheißungsvoll bis romantisch. Oder ist doch eher, ganz nüchtern wie es Juristen tun, vom roten Abdruck eines (bevorzugt weiblichen) Mundrandes zu sprechen? Und kann so ein Kussmund Kunst sein? Mit diesen Fragen haben sich die drei Berufsrichter des 6. Zivilsenats am Kölner Oberlandesgericht momentan zu beschäftigen.

Die Juristen müssen in einem Streit entscheiden, der über ein inzwischen auch wirtschaftlich bedeutungsvolles Bild von einem Bützje ausgebrochen ist. Es prangt auf Tassen und Tapeten, auf Karten und Kalendern, es wird im Internet angeboten, es dient mitunter gar als „Liebesgeschenk“.

Das mögliche Kunstwerk will ein Grafiker geschaffen haben. Er behauptet, er habe von einem Kuss-Modell zahlreiche Kussabdrücke machen lassen ...

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