Klägerin forderte ermäßigten Umsatzsteuersatz für ihre Partyservice-Leistung

Ein Partyservice versorgt Gäste einer Veranstaltung auf Wunsch des Veranstalters mit Speisen. Doch welche Leistungen erbringt der Partyservice genau? Bereitet er die Speisen auch zu oder liefert er sie nur aus? Sind das Standardspeisen oder sind die Speisen auf die Wünsche der Gäste in komplexerer Art und Weise abgestimmt? Gilt der Regel- oder der ermäßigte Steuersatz? Der Bundesfinanzhof hatte das in folgendem Fall zu untersuchen.

Gilt der ermäßigte Steuersatz?

Die Klägerin ist eine Partyservice-Betreiberin. In Wärmeboxen liefert sie Essen an Kunden. Sie klagte auf Geltung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes, der momentan bei 7% liegt. Dies ist nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) geregelt. Werden standardisierte Speisen ausgeliefert, gelten die 7%. Für Speisen, die an einem Imbissstand verkauft werden, ist der Fall klar. Pommes frites, Steaks und Bratwürste werden erwärmt und an Kunden, die keine bestimmten Sonderwünsche haben – außer der Ketchup- und Senfzugabe beispielsweise – verkauft. Standardisiert heißt, es werden einfache Speisen ausgeliefert ...

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