„Teilen“ und „Anpinnen“ von Bildern bei Pinterest, Facebook, Twitter & Co. kann hunderte Euro kosten

Bei vielen sozialen Netzwerken ist der Urheberrechtsverstoß einprogrammiert, ein Link auf ein Foto kann schon am nächsten Tag eine Abmahnung oder Rechnung vom Anwalt nach sich ziehen.

Das deutsche Urheberrecht verträgt sich nicht mit dem Verhalten von Usern in sozialen Netzwerken. Bereits das Verlinken eines Artikels mit kleinen Vorschaubildchen oder das „Teilen“ einzelner Fotos auf Facebook kann schnell richtig teuer werden.

Auf der selbst ernannten „Online Pinnwand“ Pinterest können Nutzer Bilder auf ihre eigene Seite pinnen. Diese können von jeder beliebigen Website kommen oder auch von den Pinnwänden anderer User. Doch als deutscher User muss man höchste Vorsicht walten lassen, um nicht in eine Kostenfalle zu tappen. Hat man versehentlich ein Bild angepinnt, dessen Urheber damit nicht einverstanden ist, kann ein Klick plötzlich mehrere hundert Euro kosten.

Das Problem

Der Kern von Pinterest ist ein Verhalten, das nach deutschem Urheberrecht schlichtweg illegal ist. Dabei gilt: was in den Einschränkungen im Gesetz nicht auftaucht, ist auch nicht erlaubt. Die deutsche Gesetzgebung hinkt dem technischen Fortschritt hinterher, so dass eine regelmäßige Aktualisierung der Urheberrechtsschranken nicht möglich ist ...

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