Bundesweit größter Skimming-Fall endet mit Freiheitsstrafen

Vor dem Landgericht Dresden mussten sich drei Männer im Alter von 25, 29 und 35 Jahren verantworten. Ihnen wurde vorgeworfen Kontodaten ausgespäht zu haben und damit einen Schaden von rund 860.000 Euro verursacht zu haben (Vgl. Computerbetrug). Dabei sollen sie ein Jahr lang Bankautomaten in mehreren Bundesländern manipuliert haben, um die Daten von EC-Karten auszulesen und ebenso die PIN-Nummer auszuspähen.

Die Angeklagten wurden bereits länger observiert, konnten sich mittels moderner Techniken aber immer wieder absetzen. So hatten die Männer zum Beispiel einen Scanner, um Wanzen am Auto aufzuspüren. Im Januar 2011 konnten die drei Angeklagten in einer Bankfiliale festgenommen werden. Im Prozess stellte sich heraus, dass es sich hier um einen der bundesweit größten Fälle des sogenannten Skimmings handelt. Die Angeklagten gestanden die Taten. Die Angeklagten wurden wegen Fälschens beziehungsweise Verabredens zum Fälschen von Zahlungskarten mit Garantiefunktion zu Freiheitsstrafen von sechs Jahren, drei Jahren und drei Monaten und zwei Jahren verurteilt. Die Urteile sind nicht noch nicht rechtskräftig.

( Quelle: Sächsische Zeitung online vom 10.02.2012 )

Strafrecht / Skimming / Computerbetrug

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